KF Concept Monokular-Teleskop 12x50 KF33.068
Artikelnummer: 38872
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Produktdetailbeschreibung
K&F Concept · Monokular für die Tasche
12×50 KF33.068
Der Mond vom Balkon, die Gämse vom Wanderweg, die Bühne aus der letzten Reihe.
Ein leichtes Monokular mit großem 20-mm-Okular, das in die Jackentasche passt. Es holt alles zwölfmal näher heran, das 50-mm-Objektiv sammelt auch abends Licht, und die drehbare Augenmuschel passt sich deiner Brille an.
Wie viel Mond du siehst Was in der Box ist
2 Jahre GarantieTasche, Schlaufe und Tuch inklusiveMetallgewinde 1/4" fürs Stativ

Aus der Tasche, ans Auge
Ein Monokular ist ein Fernglas für ein Auge – darum kleiner und leichter als ein klassisches Fernglas. Du nimmst es dorthin mit, wo ein großes Fernglas zu Hause bliebe: in der Jackentasche beim Spaziergang, im Rucksack auf der Wanderung, im Auto oder auf der Fensterbank im Ferienhaus. Raus damit, wenn es etwas zu sehen gibt – ein Reh am Waldrand, ein Boot auf dem Stausee, die Band auf der fernen Bühne.






In der orangefarbenen Box
- Monokular 12×50 KF33.068
- weiche Tasche
- Handschlaufe
- Reinigungstuch für die Optik
- Anleitung
Ein Stativ oder ein Handyhalter ist nicht dabei. Das Metallgewinde 1/4" passt aber auf übliche Fotostative und Ministative.
2 Jahre Garantie.
Wie viel Mond passt ins Okular?
Abends vom Balkon zielt das Monokular meistens auf den Mond. Schalte um, wie du ihn mit bloßem Auge siehst und wie im Okular. Der gestrichelte Kreis ist genau das Stück Himmel, das KF33.068 zeigt: 5 Grad.
Mit bloßem Auge misst der Mond am Himmel etwa 0,5°. Er ist kleiner, als er wirkt – in den Sehfeldkreis des Monokulars würde er zehnmal nebeneinander passen.
Mit dem Monokular 12× zieht sich dasselbe Himmelsstück über einen großen Teil deines Blickfelds. Der Mond wächst scheinbar auf 12 × 0,5° = 6° und nimmt trotzdem nur etwa ein Zehntel des Kreisdurchmessers ein – rundherum bleibt genug schwarzer Himmel, sodass du ihn leicht im Bild hältst.
- Der Mond wandert etwa alle zwei Minuten um seinen eigenen Durchmesser weiter. Aus der Hand holst du ihn leicht ein, auf dem Stativ richtest du das Monokular ab und zu nach.
- Am besten wirkt er außerhalb des Vollmonds: An der Licht-Schatten-Grenze tritt das Relief am deutlichsten hervor.
- Stell mit dem Rad auf den Mondrand scharf – ist der Rand scharf, steht der Fokus auch für Sterne und ferne Lichter auf unendlich.
So haben wir gerechnet
K&F gibt ein Sehfeld von 263 Fuß auf 1.000 Yards an, also 80,2 m auf 914,4 m – das sind 87,7 m auf 1.000 m. Winkel: 2 × arctan(87,7 ÷ 2.000) ≈ 5,0°. Der scheinbare Monddurchmesser schwankt je nach Entfernung zur Erde etwa zwischen 0,49° und 0,56°, wir rechnen mit 0,5°. 5,0 ÷ 0,5 = 10. Im gleichen Verhältnis siehst du auf 100 m einen etwa 8,8 m breiten Landschaftsstreifen. Das ist unsere Rechnung, keine Herstellerangabe.
Viel Glas an beiden Enden
Vorne ein 50-mm-Objektiv, am Auge ein 20-mm-Okular. Das Objektiv sammelt das Licht, das Okular gibt es ans Auge weiter – und je größer das Okular, desto bequemer schaust du hinein und desto weniger genau musst du das Auge positionieren. K&F misst auf einem der Bilder sogar mit dem Messschieber nach, dass 50 mm der echte Innendurchmesser des Objektivs sind.
- BAK4-Prisma. Hochwertigeres Prismenglas als das günstigere BAK7 – laut K&F ein helleres Bild ohne dunkle Ecken.
- FMC mit grüner Vergütung. Vollständig mehrschichtvergütete Flächen; K&F nennt bis zu 99 % Lichtdurchlässigkeit sowie weniger Farbsäume und Reflexe.
- Austrittspupille 4,2 mm (50 ÷ 12, berechnet). Tagsüber mehr, als das Auge braucht. In tiefer Dämmerung wird das Bild dunkler als bei einem Fernglas mit geringerer Vergrößerung und gleichem Objektiv.
- Fokussieren per Rad. Das geriffelte Rad sitzt oben am Okular – du drehst es mit dem Zeigefinger der Hand, die das Monokular hält.




Welches Auge ist deins?
Ein Monokular gehört ans dominante Auge – das, welches das Gehirn als Hauptauge nimmt. Damit schaust du entspannter, und das Bild „rastet“ leichter ein. Der Test dauert eine halbe Minute:
- Streck die Arme aus und bilde mit Daumen und Zeigefingern ein kleines Fenster.
- Ziele mit beiden Augen offen durch das Fenster auf einen fernen Punkt – Schornstein, Laterne, Mond.
- Schließ das linke Auge, dann das rechte. Mit welchem offenen Auge blieb der Punkt im Fenster?
Dein dominantes Auge ist das linke. Halte das Monokular mit der linken Hand ans linke Auge, Daumen unter dem Tubus, Zeigefinger am Fokusrad. Das rechte Auge darf ruhig offen bleiben – es ermüdet weniger; stört es, deck es mit der freien Hand ab. Mit der freien Hand kannst du auch den Ellbogen stützen.
Dein dominantes Auge ist das rechte. Halte das Monokular mit der rechten Hand ans rechte Auge, Daumen unter dem Tubus, Zeigefinger am Fokusrad. Das linke Auge darf ruhig offen bleiben – es ermüdet weniger; stört es, deck es mit der freien Hand ab. Mit der freien Hand kannst du auch den Ellbogen stützen.
Nicht eindeutig? Nimm einen weiter entfernten Punkt und ein kleineres Fenster. Gibt es dann immer noch keinen Unterschied, nimm das Auge, mit dem du bequemer ins Monokular schaust – den Fokus stellst du genau dafür mit dem Rad ein.
Das dominante Auge muss nicht auf derselben Seite liegen wie die geschicktere Hand. Und weil du das Monokular nur für ein Auge scharf stellst, musst du keine Dioptrien zwischen den Augen ausgleichen.

Die Brille bleibt auf der Nase
Die Augenmuschel wird nicht gezogen, sondern gedreht. Laut K&F versenkst du sie im Uhrzeigersinn – das ist die Stellung für Brillenträger, das Auge bleibt weiter vom Glas entfernt. Gegen den Uhrzeigersinn fährt sie heraus – die Stellung ohne Brille, dann hält die Muschel das Auge selbst im richtigen Abstand.
Den Augenabstand in Millimetern gibt K&F nicht an. Trägst du eine starke Brille, probier aus, ob du mit Brille das ganze Sehfeld bis zum Rand siehst.


In den Nebel, aufs Stativ, ans Handy

IP66: Staub und Regen
Das Gehäuse ist laut K&F vollständig abgedichtet und gummiert, mit rutschfester Oberfläche und Daumenmulde. IP66 bedeutet staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser: Regen, Nebel und Staub machen ihm nichts aus. Untertauchen solltest du es aber nicht – dafür bräuchte es IPX7. Kommst du aus der Kälte ins Warme, lass es kurz in der Tasche, damit das Glas nicht beschlägt.

Metallgewinde 1/4"
Am Gehäuse sitzt ein Metallgewinde 1/4", dasselbe wie an der Kamera. Schraub es auf ein Fotostativ oder Ministativ, und das Bild hört bei 12× auf zu zittern. Für den Mond und langes Warten auf Wild lohnt sich das.
Handy ans Okular
Ein Handyhalter ist nicht im Lieferumfang (K&F bestätigt das in Antworten an Kunden). Der Adapter Apexel F002X passt laut Hersteller auf Okulare mit 23–50 mm Durchmesser. K&F nennt den Durchmesser der Augenmuschel nicht – miss sie also vor der Bestellung nach, dann musst du das Handy nur noch am Okular ausrichten.
Wo ihm die Puste ausgeht
12× aus der Hand zittert
Jedes Zittern der Hand wird zwölffach vergrößert. Lehn dich an ein Geländer, einen Baum oder einen Fensterrahmen, Ellbogen an den Körper – oder nimm ein Stativ.
Ein Auge ermüdet
Für ein paar Minuten ist ein Monokular ideal. Für einen ganzen Nachmittag am Futterhaus oder auf der Tribüne ist ein Fernglas für beide Augen bequemer.
Für Planeten kein Teleskop
Auf dem Mond siehst du die dunklen Meere und hellere Hochländer. Planeten bleiben aber kleine Punkte – für die Saturnringe braucht es ein Teleskop mit viel stärkerer Vergrößerung.
Was K&F nicht angibt
Naheinstellgrenze, Augenabstand in Millimetern und Stickstofffüllung veröffentlicht der Hersteller nicht. Deshalb nennen wir sie auch nicht.
Weitere Zwölfer von K&F

12×50 mit Arca-Schwalbenschwanz (KF33.072)
Gleiche Vergrößerung und gleiches Sehfeld 263 ft / 1000 yd. Dazu ein Arca-Schwalbenschwanz – du setzt es direkt in die Klemme deines Stativkopfs, ohne Schnellwechselplatte. Ein Gewinde 1/4" hat es auch.
12×50 KF33.091
Ein weiteres 12×50-Monokular von K&F in unserem Sortiment – gleiche Vergrößerung, gleicher Objektivdurchmesser.
Zoom 8–32×50
Wenn du die Vergrößerung ändern willst: stufenloser Zoom 8–32×, Stativ und Handyklemme im Lieferumfang.
Angaben von K&F und unsere Umrechnung
| Vergrößerung | 12× |
|---|---|
| Objektivdurchmesser | 50 mm |
| Okular | 20 mm |
| Sehfeld | 263 ft / 1000 yd = 87,7 m / 1000 m ≈ 5,0° (umgerechnet) |
| Austrittspupille | 4,2 mm (berechnet 50 ÷ 12) |
| Prisma | BAK4 |
| Vergütung | FMC, grüne Beschichtung, bis 99 % Durchlässigkeit (Angabe K&F) |
| Fokussierung | per Rad am Okular |
| Augenmuschel | drehbar, ausfahrbar – mit und ohne Brille |
| Schutz | IP66, gummiertes rutschfestes Gehäuse |
| Stativ | Gewinde 1/4" (Metall) |
| Maße | 173 × 60 × 78 mm (in Gebrauchsstellung) |
| Gewicht | 348 g |
| Lieferumfang | Monokular, Tasche, Schlaufe, Reinigungstuch, Anleitung |
| Herstellercode | KF33.068 |
| Garantie | 2 Jahre |
Quelle: offizielle Seite von K&F Concept KF33.068. Als umgerechnet oder berechnet markierte Werte haben wir aus den Herstellerangaben abgeleitet.
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| Hersteller : | Cross Global GmbH |
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| Adresse : | Carl-Benz-Str. 35 60386, Frankfurt am Main, Hessen Germany |
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