7Artisans 10mm f2.8 Mark II Ultra-Weitwinkel Vollformatobjektiv (L-Mount)

Artikelnummer: 99348
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Das 7Artisans 10mm F2.8 Mark II ist ein diagonales Fisheye für Vollformat L-mount – es füllt das ganze Bild und erfasst diagonal 185°, 7° mehr als die erste Version. Manueller Fokus ab 0,15 m, Lichtstärke F2.8 für Nachthimmel und Innenräume und 10 Blendenlamellen für Sonnensterne mit 10 Strahlen. Die Skala leuchtet im Dunkeln, das Gehäuse ist komplett aus Metall, ein Köcher liegt bei.

Detaillierte Informationen

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Produktdetailbeschreibung

7Artisans · Fisheye für Vollformat · L-mount

10mm F2.8 II

Mark II · Fish-Eye ED · manueller Fokus

Das diagonale Fisheye füllt das ganze Bild und packt 185° in die Diagonale. Das Gewölbe einer Kathedrale, der ganze Nachthimmel oder ein Skater direkt vor der Linse – in einer Aufnahme.

  • 185°über die Bilddiagonale
  • F2.8stufenlose Blende bis F16
  • 0,15 mNaheinstellgrenze
  • 602 gGanzmetallgehäuse (Herstellerangabe)
Probier aus, wohin der Horizont gehört

Köcher im Lieferumfang · 2 Jahre Garantie · Auch für Sony E, Canon RF und Nikon Z

Herstellerfoto
185°mehr als eine Halbkugel
7Artisans 10mm F2.8 II mit fest verbauter Tulpen-Streulichtblende
  • Ganzes Bildkein schwarzer Kreis, Bild bis in die Ecken
  • 185°7° mehr als die erste Version
  • Leuchtende Skalaauch im Dunkeln lesbar
  • 10 LamellenSonnenstern mit 10 Strahlen
  • Ganz aus MetallTubus, Bajonett und Frontdeckel

Zuerst Klarheit

Fisheye über das ganze Bildformat

Im Namen steht „Ultra-Weitwinkel“, genauer ist aber Fisheye – so bezeichnet es der Hersteller selbst, auf dem Tubus steht Fish-Eye ED. Gerade Linien darfst du nicht erwarten: Was nicht durch die Bildmitte läuft, biegt sich zum Bogen. Genau deshalb kauft man es.

Es ist ein diagonales Fisheye. An einer Vollformatkamera zeichnet es ein Rechteck über den ganzen Sensor, ohne schwarzen Kreis drumherum. Die 185° gelten für die Diagonale, horizontal sind es 162,5° und vertikal 114,4°. Ein zirkulares Fisheye erfasst 180° in alle Richtungen – aber als Kreis mitten in einer schwarzen Fläche.

Wo sich 185° lohnen

  • Innenräume und Gewölbe – Kirche, Bahnhofshalle oder ein kleines Zimmer, in dem du sonst rückwärts gegen die Wand läufst.
  • Nachthimmel – F2.8 und der ganze Bogen der Milchstraße in einem Bild.
  • Skate, BMX, Parkour – Objektiv ganz nah an der Action und eine Perspektive, die übertreibt.
  • Verspielte Porträts aus der Nähe – Fokus ab 15 cm, also der „Großkopf“-Effekt, mit dem auch der Hersteller wirbt.
  • VR-Panoramen – der Hersteller nennt sie bei diesem Glas ausdrücklich.

Probier es aus

Lächeln oder Erdkugel?

Beim Fisheye entscheidet die Lage des Horizonts über das ganze Bild. Neige die Kamera und sieh zu, wie sich die Linie biegt. Die Kurven sind aus den Bildwinkeln berechnet, die 7Artisans für Vollformat angibt (185° / 162,5° / 114,4°) – ein Schema, kein Foto.

Mitte
Neigung
–
Horizont in der Bildmitte
–
Horizont am Bildrand
–

Schale. Die Enden des Horizonts laufen nach oben, der Himmel öffnet sich wie eine Kuppel. Für Gewölbe, Baumkronen und den Nachthimmel.

So bändigst du die Krümmung

  • Die gerade Linie läuft durch die Mitte. Je weiter weg von der Mitte, desto stärker die Biegung.
  • Das Hauptmotiv nah an die Mitte. An den Rändern zeichnet das Fisheye am wildesten.
  • Entzerren am Rechner hat Grenzen. Ein gerades Bild mit 185° gibt es nicht, beim Umrechnen werden die Ränder beschnitten.

Nach Einbruch der Dunkelheit

Eine Skala, die im Dunkeln leuchtet

Das Mark II hat fluoreszierende Beschriftungen am Tubus, Entfernung und Blende liest du also auch im Dunkeln ab (Digital Camera World). Mit F2.8 und 185° kannst du damit zu den Sternen aufbrechen oder ohne Blitz in eine Kirche gehen.

  • 10 Lamellen, 10 StrahlenDie Blende hat 10 Lamellen, Sonne und Laternen zeichnen deshalb Sterne mit 10 Strahlen. Die erste Version hatte 8 Lamellen und 8 Strahlen.
  • Blende ohne KlicksDer Ring dreht sich stufenlos, aber mit genug Widerstand, damit er sich nicht versehentlich verstellt. Im Video springt die Blende nicht in Stufen.
  • Fokussieren fast überflüssigDer DCW-Tester stellte ab F5.6 auf 2 m und hatte alles von nah bis unendlich scharf. Schärfentiefe-Markierungen gibt es für F4 bis F16.
  • Sterne bei F2.8Bei Offenblende stellst du in der vergrößerten Ansicht auf einen hellen Stern scharf. Die Unendlich-Markierung ist nur ein Anhaltspunkt.
Entfernungs- und Schärfentiefeskala · Herstellerfoto

Probier es aus

Wie viel Himmel passt in ein Bild

185° sind mehr als eine Halbkugel. Neige das Objektiv, wähle, wie du die Kamera hältst, und sieh, welchen Teil des Bogens vom Horizont über den Zenit bis zum Horizont hinter dir ein einziges Bild abdeckt. Gerechnet wird nur mit den Herstellerwinkeln: Vollformat 185° / 162,5° / 114,4°, APS-C 133,2° / 112,5° / 76,6°.

vor dirhinter dirZenitBoden
Schnellwahl
Winkel in Neigungsrichtung
185°
Horizont vor dir
–
Zenit über dir
–
Horizont hinter dir
–

Der ganze Bogen von Horizont zu Horizont in einem Bild.

Aufbau

Elf Linsen unter einer Metallkapuze

Innen stecken 11 Linsen in 8 Gruppen: 2 ED-Linsen mit niedriger Dispersion und 1 asphärische. Die erste Version hatte 1 ED-Linse und 4 hochbrechende Linsen. Laut Digital Camera World ist das Mark II für Sensoren mit 40 und mehr Megapixeln überarbeitet.

Tubus, Bajonett und der aufsteckbare Frontdeckel sind aus Metall. Die Tulpen-Streulichtblende ist fest verbaut und schützt die gewölbte Frontlinse – deshalb lässt sich kein Filter einschrauben. Eine Abdichtung gegen Staub und Wasser hat das Objektiv nicht.

„Für ein Fisheye sehr beeindruckende Bildqualität, mit hervorragender Schärfe von Rand zu Rand.“

Matthew Richards, Digital Camera World – Test des 10mm F2.8 II (getestet wurde die Sony-E-Version, die Optik ist laut Hersteller gleich)

Was der Test lobt

  • Schärfe bis in Ränder und Ecken, kaum Farbsäume.
  • Solide Metallbauweise und präzise, sanft laufende Ringe.
  • Für ein Fisheye mit F2.8 kompakt und leicht.
  • Köcher im Lieferumfang und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was ihm fehlt

  • Kein Autofokus, keine Elektronik: Die Kamera weiß nichts vom Objektiv, Objektivdaten landen nicht von selbst im Bild und den Bildstabilisator stellst du von Hand ein.
  • Kein Filter möglich, eine Abdichtung fehlt.
  • Gerade Linien darfst du nicht erwarten – die tonnenförmige Verzeichnung ist Absicht, kein Fehler.
  • Auf dem Stativ auf die Ecken achten, Stativbeine geraten leicht ins Bild.
  • Gegenüber der ersten Version laut Hersteller 32 g schwerer (602 g statt 570 g) und nur bis F16 statt F22 abblendbar.
  • An einer APS-C-Kamera schrumpft der Winkel auf 133,2° und der Fisheye-Effekt wird schwächer.

An deiner L-mount-Kamera

Zwei Einstellungen vor dem ersten Bild

Das Objektiv hat keine elektrischen Kontakte, die Kamera weiß nichts von ihm. Einmal einstellen, dann nur noch fotografieren:

  1. 1Stabilisierung auf 10 mm

    Schaltest du eine Panasonic mit einem Objektiv ohne Kontakte ein, erscheint die Aufforderung, die Brennweite zu prüfen – gib 10 mm ein. Das geht auch im Menü: Image Stabilizer → Focal Length Set.

  2. 2Blende und Belichtung

    Die Blende stellst du am Objektivring ein, die Kamera zeigt sie nicht an. Fotografiere im Modus A oder M und prüfe die Belichtung am Histogramm.

Das Vorgehen folgt der Panasonic-Hilfe (Lumix S); bei Sigma und Leica können die Menünamen abweichen – du findest sie im Handbuch deiner Kamera.

Nicht verwechseln

Mark II, Mark I oder Autofokus?

Wir führen drei 10-mm-Fisheyes von 7Artisans für Vollformat. Sie unterscheiden sich mehr, als der Name verrät:

Du siehst es gerade

10mm F2.8 II

  • 185° diagonal
  • 10 Lamellen · F2.8–F16
  • Fokus ab 0,15 m
  • 602 g · Ø 75 × 95 mm
  • 2 ED + 1 asphärische Linse
  • leuchtende Skala

10mm F2.8 (erste Version)

  • 178° diagonal
  • 8 Lamellen · F2.8–F22
  • Fokus ab 0,17 m
  • 570 g · Ø 68 × 82 mm
  • 1 ED + 4 hochbrechende Linsen

Kleiner und leichter, abblendbar bis F22.

Erste Version ansehen

AF 10mm F2,5 MAX Fisheye

Vollformat-Fisheye mit Autofokus und Lichtstärke F2,5. Es kommuniziert mit der Kamera, die Objektivdaten landen in den EXIF-Daten. Es ist teurer.

AF-Version ansehen

Lieber gerade Linien?

9mm F5.6 II

Rektilineares Ultraweitwinkel: 132° und gerade Gebäudekanten statt Bögen.

9 mm ansehen

Dieses Objektiv auch für ein anderes Bajonett

Sony ECanon RFNikon Z

Technische Daten

Die Werte laut 7Artisans

Brennweite10 mm
Typdiagonales Fisheye für Vollformat (Fish-Eye ED)
Bildwinkel – Vollformat185° diagonal · 162,5° horizontal · 114,4° vertikal
Bildwinkel – APS-C133,2° · 112,5° · 76,6°
BlendeF2.8–F16, stufenlos, ohne Klicks
Blendenlamellen10
Optischer Aufbau11 Linsen in 8 Gruppen (2 ED, 1 asphärisch)
Fokusmanuell, ab 0,15 m
Filternicht möglich (gewölbte Linse, feste Streulichtblende)
MaterialMetall
AbmessungenØ 75 × 95 mm (Herstellerangabe)
Gewicht≈ 602 g (Herstellerangabe)
BajonettL-mount, ohne elektrische Kontakte
KamerasVollformat Panasonic Lumix S (S1, S1R, S5, S5 II), Sigma fp, Leica SL; an APS-C (Leica CL, TL) mit 133,2°
Garantie2 Jahre

Köcher, Deckel und Objektiv

  • Objektiv mit fester Streulichtblende
  • aufsteckbarer Frontdeckel aus Metall
  • Rückdeckel
  • runder Köcher mit Reißverschluss
  • Anleitung und Qualitätskontrollkarte
Lieferumfang · Herstellerfoto

Quellen: Datenblatt und Vergleich Mark II × Mark I von 7Artisans (offizieller Shop), Test von Digital Camera World (Matthew Richards). Abmessungen und Gewicht gibt der Hersteller in einer gemeinsamen Tabelle für die Bajonette E, L, Z und R an; für die L-mount-Version nennt er sie nicht gesondert.

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