7Artisans 12 mm F2,8 II APS-C-Objektiv (Nikon Z)
Artikelnummer: 98502
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Produktdetailbeschreibung
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12mmF2.8 II · Nikon Z
Hundert Grad in einem Metallzylinder, der in die Hand passt. Innenräume, Architektur, Landschaft mit Vordergrund und Nachthimmel – an Nikon Z DX wie 18 mm, mit manuellem Fokus und jetzt mit Filtergewinde.
- 100°Bildwinkel diagonal
- 0,15 mNaheinstellgrenze
- 67 mmFiltergewinde
- 301 gganz aus Metall
7Artisans-Tasche gratis · 2 Jahre Garantie · Auch für Sony E, Fuji X und Canon RF
Shanghai von einem Dach aus
Der Hersteller hat das 12 mm auf Aussichtspunkte über dem Shanghaier Bund mitgenommen. Tagsüber passen der Flussbogen und die Hochhäuser am anderen Ufer ins Bild, nachts reichen F2,8 und ein Stativ. Die drei Quadrate unten sind Ausschnitte aus einem einzigen Foto: Türme am Horizont, der Fluss und die Straße tief unter dem Dach – so viel fassen 100°.
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Stein vor den Füßen, Turm am Horizont
Mit 12 mm wird der Vordergrund zur Hauptfigur. Wähle ein Objekt, seinen Abstand und die Kamerahöhe – du siehst, wie groß es neben einem 60 m hohen Turm in 500 m Entfernung wirkt und wo der Boden im Bild beginnt. Die Kamera ist waagerecht, gerechnet für 12 mm auf einem Sensor mit Nikon DX 23,5 × 15,7 mm.
Objekt im Vordergrund
Format
Der Trick der Landschaftsfotografen: Kamera tiefer und näher an den Vordergrund. Aus Augenhöhe (1,6 m) beginnt der Boden im Querformat etwa 2,4 m vor dir, aus 40 cm schon 0,6 m – so kommt der Stein vor deinen Füßen ganz ins Bild.
Vereinfachte Rechnung (Lochkamera): Größe im Bild = 12 mm × Objekthöhe ÷ Abstand. Ganz nah gilt das mit kleiner Abweichung.
Was das zweite 12 mm anders macht
Das erste 12 mm F2,8 von 7Artisans kam 2017 mit einer gewölbten Frontlinse, auf die sich kein Filter schrauben ließ. Version II vom Dezember 2022 hat eine neue Optik und einen neuen Tubus. Die Unterschiede laut Herstellervergleich:

| Version I (2017) | Version II (2022) | |
|---|---|---|
| Optik | 10 Linsen in 8 Gruppen | 12 Linsen in 10 Gruppen |
| Blendenlamellen | 7 – Blendenstern mit 14 Strahlen | 5 – Blendenstern mit 10 Strahlen |
| Bildwinkel | 102° | 100° |
| Naheinstellgrenze | 0,2 m | 0,15 m |
| Filtergewinde | keins | 67 mm |
Du erkennst sie auf den ersten Blick: Version I hat eine Tulpen-Streulichtblende und eine Schärfentiefeskala am Tubus, Version II einen glatten Blendenzylinder und nur eine Entfernungsskala. Den Adapter für 77-mm-Filter für das „7Artisans 12mm F2.8“ gibt es für die erste Version ohne Gewinde – Version II nimmt 67-mm-Filter direkt auf.
Metall, Skalen und Blende ohne Klick
- Blende F2,8–F16 stufenlosDer Ring hat keine Rasten. Im Video blendest du ohne Helligkeitssprung und ohne Klicken im Ton ab.
- Skala in Metern und FußFokus von 0,15 m bis unendlich. Eine Schärfentiefeskala hat Version II nicht – merk dir: bei F8 und der Marke 1 m ist etwa von 0,5 m bis unendlich alles scharf (gerechnet für APS-C, Zerstreuungskreis 0,02 mm).
- Eingebaute StreulichtblendeSchützt die Frontlinse vor Stößen von der Seite und Fingerabdrücken. Das 67-mm-Gewinde nimmt normale Schraubfilter auf – Polfilter, ND und Black Mist.
- Ganz aus MetallØ 70 × 66 mm und 301 g. An einer kleinen Kamera gut ausbalanciert, in der Tasche so groß wie eine Getränkedose.

Z50, Z fc, Z30 – und Vollformat?
An Nikon-Z-Kameras mit DX-Sensor (Z50, Z fc, Z30, Z50II) liefert das 12 mm den Bildwinkel von 18 mm an Vollformat – passend für Wohnung, Kirche und Landschaft mit Vordergrund.
Das Objektiv hat keine elektronischen Kontakte. Die Blende stellst du am Ring ein, fotografiere in A oder M – die Kamera misst das Licht, das wirklich durchs Objektiv kommt. Zum Fokussieren Fokus-Peaking und Lupe einschalten.
Im Einstellungsmenü gibt es den Punkt Non-CPU lens data (Name laut englischem Menü): 12 mm, F2,8 und den Objektivnamen eintragen – der Name landet dann in den EXIF-Daten.
An Nikon-Z-Vollformatkameras (etwa Z5, Z6, Z7 oder Zf) erkennt die Kamera das kontaktlose Objektiv nicht als DX. Stell unter Choose image area das Bildfeld auf DX, sonst werden die Bildecken dunkel.
Noch mit Version I gedreht
Unser 4K-Test entstand mit der ersten Version an einer Panasonic GH5. Das ist Micro Four Thirds, der Bildwinkel ist also enger als an Nikon Z DX, daneben läuft ein Sigma Art 18–35 mm mit Viltrox-0,71×-Adapter. Die Optik von Version II ist neu – sieh das Video als Eindruck von Brennweite und manueller Arbeit in Bewegung.
Video · CC▶ Video abspielen7Artisans 12 mm F2,8 – 4K-Videotest an der GH5Untertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Video · CC▶ Video abspielenŠpetla Film: günstige manuelle 7Artisans-ObjektiveUntertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Kameramann Petr Špetla stellt mehrere günstige manuelle 7Artisans-Objektive vor – ein Überblick über die Reihe, kein Test des 12 mm.
Der Himmel, der sich dreht
Hundert Grad und F2,8 sind eine gute Basis für Sternspuren. Wähle Richtung und Gesamtzeit – du siehst, wie sich die Sterne im 12-mm-Bild an Nikon Z DX drehen. Gerechnet für 50° nördlicher Breite (Mitteleuropa), Horizont im unteren Bildviertel.
Blickrichtung
Format
In der Praxis: mit der Lupe auf einen hellen Stern fokussieren, Blende zwischen F2,8 und F4 lassen und die ganze Zeit eine Serie kürzerer Aufnahmen machen, die du danach in einem Programm zu Sternspuren stapelst. Lichtverschmutzung und Wetter bestimmen das echte Ergebnis, die Rechnung zeigt nur die Geometrie.
Sandstein, Tempel und Zug
Weitere Herstellerfotos stammen laut unseren Unterlagen noch von der ersten Version – gleiche Brennweite, fast gleicher Bildwinkel, aber ältere Optik. Sie zeigen vor allem, was 100° mit dem Bild machen: Die Froschperspektive hebt Gebäude in den Himmel, Innenräume reichen vom Boden bis zur Decke und Rinnen im Stein führen das Auge zum Horizont.









Wo das 12 mm an Grenzen stößt
- Kein Autofokus und keine Kontakte: Fokus und Blende stellst du von Hand ein, Blende und Brennweite landen nicht von selbst in den EXIF-Daten.
- Einen unabhängigen Test von Version II haben wir bisher nicht gefunden. Unser Video und ein Teil der Beispiele auf dieser Seite stammen von Version I – einen Test der älteren Optik zu zitieren, wäre nicht fair.
- Eine Schärfentiefeskala fehlt, Zonenfokus musst du dir merken (siehe Tipp bei der Skala oben).
- Fünf Lamellen: abgeblendet werden Unschärfekreise fünfeckig. Blendensterne an Lichtern haben 10 Strahlen.
- APS-C: an Vollformatkameras nur im Crop, du nutzt also nur einen Teil des Sensors.
- Die Streulichtblende ist fest, mit Deckel darauf ist das Objektiv in der Tasche etwas voluminöser als ein typisches Pancake.
Das 12 mm II in Zahlen
| Brennweite | 12 mm (an APS-C wie 18 mm) |
|---|---|
| Blende | F2,8–F16, Ring ohne Rasten |
| Bildwinkel | 100° diagonal |
| Optik | 12 Linsen in 10 Gruppen |
| Blendenlamellen | 5 (Blendenstern mit 10 Strahlen) |
| Naheinstellgrenze | 0,15 m |
| Fokus | manuell, Skala in m und ft |
| Filtergewinde | 67 mm |
| Abmessungen | Ø 70 × 66 mm |
| Gewicht | 301 g |
| Bauweise | Metall, eingebaute Streulichtblende |
| Bajonett | Nikon Z (DX), ohne elektronische Kontakte |
| Sensor | APS-C; an Vollformat im Crop |
| Herstellercode | A606B-II |
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