7Artisans 35 mm f/1.2 MK II Objektiv (Sony E)
Artikelnummer: 28410
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Produktdetailbeschreibung
Eine kleine Normalbrennweite aus Metall für Sony E mit APS-C-Sensor. Blende f/1,2 lässt dir auch im Dämmerlicht kurze Zeiten, der Fokus reicht bis 28 Zentimeter und zehn abgerundete Lamellen zeichnen runde Lichter in den Hintergrund.
- f/1,2–22Blende, rastet
- 52,5 mmÄquivalent an APS-C
- 0,28 mNaheinstellgrenze
- 218 gganz aus Metall
7Artisans 35 mm f/1,2 IIØ 46 mm · Metallgehäuse · 10 Lamellen- f/1,2für Dämmerlicht und Freistellung
- 28 cmFood und Details aus der Nähe
- 10 Lamellenrunde Lichter im Hintergrund
- MetallGehäuse und Bajonett
- Ø 46 mmkleines Filtergewinde
- Gratis7Artisans-Tasche
Unser Video
Gedreht mit der GH6 in 4K
Wir haben das Mark II an die Panasonic GH6 gesetzt und einen kurzen 4K-Test gedreht. Das ist die Micro-Four-Thirds-Version mit derselben Optik – an deiner Sony mit APS-C-Sensor wird der Bildausschnitt weiter: 35 mm entsprechen hier 52,5 mm, an der GH6 70 mm.
Video · CC▶ Video abspielenUnser 4K-Test: 7Artisans 35 mm f/1,2 MK II an der Panasonic GH6Untertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Schärfe je nach Ausgabe
Weich bei f/1,2? Kommt drauf an, wohin das Foto geht
Arkady Shapoval (Radojuva) hat es an einer Sony getestet: bei f/1,2 niedrige Auflösung und dunklere Ecken, ab f/2 scharfe Mitte, die Ränder ziehen ab f/4 nach. Die Weichheit sieht man aber vor allem stark vergrößert. Wähle, wohin dein Bild geht:
5,6×Verkleinerung
≈ 31 Sensorpixel = 1 Pixel im Ergebnis
Die Weichheit von f/1,2 siehst du hier nicht – die Verkleinerung verschluckt sie. Es bleibt, wofür du f/1,2 willst: unscharfer Hintergrund, ein zarter Schimmer um Lichter und dunklere Ecken.
Ausgabe in px: A4 und A3 bei 300 dpi auf der langen Seite. Schärfe laut Test von Radojuva (Sony E, 2022); die Grenzen sind Richtwerte.
Manuell und aus Metall
Drei Achtel Umdrehung bis zur Schärfe
Der Fokusring dreht sich um 135°, also drei Achtel einer Umdrehung. Er läuft gleichmäßig und hat bei Unendlich einen festen Anschlag – für Landschaften drehst du einfach bis zum Anschlag. Beim Fokussieren fährt der Tubus aus, die Front dreht sich aber nicht mit – ein ausgerichteter Polfilter bleibt also, wo du ihn eingestellt hast.
Der Blendenring ist breiter als der Fokusring und rastet in Stufen f/1,2 – 1,4 – 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22. Unter der Entfernungsskala in Metern und Fuß liegt eine Schärfentiefeskala für f/4, 8, 16 und 22 – auf der Straße stellst du damit vor und fotografierst ohne zu fokussieren.
- 6/5Linsen / Gruppen, Doppel-Gauß
- 10abgerundete Lamellen
- 0,17×max. Abbildungsmaßstab
- Ø 62 × 56 mmDurchmesser × Länge
Erstes Ansetzen
In einer Minute an der Sony
Das Objektiv hat keine elektrischen Kontakte – die Kamera erkennt es nicht und bekommt keine Daten. Vier Einstellungen genügen:
- Auslösen ohne Objektiv. MENU → Camera Settings2 → Release w/o Lens → Enable (so bei der α6100, bei anderen Modellen kann der Punkt woanders im Menü liegen). Ohne das löst die Sony mit einem kontaktlosen Objektiv nicht aus.
- Fokushilfen. Schalte Focus Peaking (Peaking Display) ein und leg die Lupe (Focus Magnifier) auf eine Taste. Laut Radojuva funktioniert das Peaking auch bei f/1,2 zuverlässig.
- Stabilisierung. An Kameras mit Sensor-Stabilisierung (z. B. α6500, α6600, α6700) stellst du in den SteadyShot-Einstellungen die Brennweite auf manuell und gibst 35 mm ein.
- Belichtung. Die Blende stellst du am Ring ein, die Kamera misst durchs Objektiv. Sony weist aber darauf hin, dass die Messung bei Objektiven ohne Kontakte ungenau sein kann – prüf das erste Bild auf dem Display oder im Histogramm.
Die Menünamen stammen aus dem englischen Menü; in anderen Menüsprachen können sie anders heißen.
Sechs Bedenken
Wahr oder Mythos?
Ein günstiges manuelles Objektiv mit f/1,2 wirft Fragen auf. Tipp mal – die Karte verrät, wie es bei diesem Objektiv wirklich ist.
f/1,2 lässt fast doppelt so viel Licht in die Kamera wie f/1,4.
Das ist ein Mythos. Auf dem Papier nur eine Drittelblende (≈ 0,4 EV). Radojuva hat zudem gemessen: bei f/1,2 dieselbe Belichtung wie ein Sigma 30 mm bei f/1,4 – Transmission ≈ T/1,6. Trotzdem Licht einer f/1,4-Festbrennweite, kein Kit-Zoom.
Ohne Autofokus triffst du bei f/1,2 die Schärfe nicht.
Das ist ein Mythos. Es braucht nur einen Ablauf: Ansicht vergrößern, Ring nachdrehen, auslösen. Focus Peaking funktioniert laut Radojuva auch bei f/1,2 und der Ring läuft gleichmäßig. Für Kinder in Bewegung auf f/2–2,8 abblenden – die scharfe Zone wird breiter.
Die Kamera schreibt weder Blende noch Objektiv ins EXIF.
Das stimmt. Das Objektiv hat keine elektrischen Kontakte, die Sony weiß also nicht, was angesetzt ist. Zeit und ISO schreibt sie, Blende und Brennweite nicht – notier sie dir oder ergänze sie im Editor.
Fokus ab 28 cm – also kann es Makro.
Das ist ein Mythos. Der maximale Abbildungsmaßstab ist 0,17× (etwa 1 : 6). Bei 28 cm erfasst es an APS-C etwa 14 × 9 cm – ideal für Teller, Tasse oder Uhr, nicht für Insekten und Tautropfen.
An eine Vollformat-Sony α7 passt es nicht.
Das ist ein Mythos. Das Bajonett ist dasselbe, das Objektiv passt. Es zeichnet aber nur für APS-C – stell im Menü die Aufnahme auf APS-C-Format um. Die Kamera merkt das nicht selbst, das Objektiv meldet ihr nichts. Sonst werden die Ecken dunkel.
Ein weiches Bild bei f/1,2 heißt: defektes Exemplar.
Das ist ein Mythos. Das liegt an der Konstruktion: bei f/1,2 weicher mit Schimmer und dunkleren Ecken, ab f/2 scharfe Mitte mit kaum Vignettierung, die Ränder ziehen ab f/4 nach (Radojuva). Mit der Blende wählst du den Charakter.
Unabhängiger Test
„Optisch deutlich besser als der Vorgänger.“
Arkady Shapoval, Radojuva.com, Mai 2022 · im Original: “Optically, it’s noticeably better than its predecessor.”
Laut Test taugt es als manuelle Alltags-Normalbrennweite für APS-C; ausgewogener zeichnet aber das lichtschwächere 7Artisans 35 mm f/1,4.
Wo gespart wurde
- Tatsächliche Transmission ≈ T/1,6 – lichtmäßig eher wie ein f/1,4-Objektiv.
- Bei f/1,2 weiches Bild und dunklere Ecken; ab f/2 scharfe Mitte und kaum noch Vignettierung.
- Farbsäume und sphärische Aberration bei f/1,2, vor allem an kontrastreichen Kanten.
- Im Gegenlicht können starke Lichtquellen große Reflexe erzeugen.
- Tonnenförmige Verzeichnung, in den Ecken stärker, und leichtes Focus Breathing.
- Ohne Kontakte: EXIF ohne Objektiv und Blende, zum Testzeitpunkt auch kein Profil für RAW-Konverter.
- Die Blende rastet – stufenloses Abblenden während der Aufnahme geht nicht (die erste Generation hatte eine stufenlose Blende).
- Das 46-mm-Gewinde ist seltener als 52 oder 58 mm.
Für wen es passt
Erste lichtstarke Festbrennweite für Sony E mit APS-C: Porträt und Street im Dämmerlicht, Food aus der Nähe, Video vom Stativ. Nichts für dich, wenn du scharfe Ecken schon bei f/1,2, Autofokus für Kinder in Bewegung oder eine stufenlose Blende willst.
Aus dem Archiv
Die erste Generation in unseren Videos
Diese zwei Videos entstanden mit der ersten Version des 35 mm f/1,2 an der Panasonic GH5 in V-Log. Brennweite und Lichtstärke sind gleich, Optik und Gehäuse des Mark II sind aber neu – laut Radojuva schärfer, die alte Version hatte mehr „Sonnar“-Charakter.
Video · CC▶ Video abspielen7Artisans 35 mm f/1,2 (1. Generation): Sonnenuntergang, GH5 V-Log 4KUntertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Video · CC▶ Video abspielen7Artisans 35 mm f/1,2 (1. Generation): 4K-Test an der Lumix GH5Untertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Die 7Artisans-Objektive hat für uns auch Kameramann Petr Špetla (Špetla Film) ausprobiert. Sein Video ist ein Überblick über mehrere manuelle Objektive der Marke, kein Test nur dieses Modells.
Video · CC▶ Video abspielenŠpetla Film: 7Artisans – günstige manuelle ObjektiveUntertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Gleiches Glas, anderes Bajonett
Andere Kamera? Gleiches Glas
Das Mark II gibt es für fünf Systeme mit derselben Optik. Anders sind nur Bajonett und damit die äquivalente Brennweite – an MFT wird es zum 70-mm-Porträtobjektiv.
- Fuji X≈ 52,5 mm äquivalentAnsehen
- Nikon Z≈ 52,5 mm äquivalentAnsehen
- Canon EOS M≈ 56 mm äquivalentAnsehen
- Micro 4/3≈ 70 mm äquivalentAnsehen
Daneben im Sortiment
Autofokus mit Augenerkennung (über die Kamera), 181 g, Filter 58 mm. Lichtschwächer, aber er fokussiert selbst – für Kinder und schnelle Momente.
AnsehenManuell wie dieses, eine Drittelblende dunkler. Radojuva bewertet es als ausgewogener (8 Linsen in 5 Gruppen).
AnsehenGleiche Lichtstärke f/1,2, engerer Ausschnitt ≈ 75 mm – fürs Porträt.
AnsehenManuelle Geschwister für Sony E
Technische Daten
Werte vom Hersteller und aus dem Test
| Brennweite | 35 mm (≈ 52,5 mm äquiv. an APS-C) |
|---|---|
| Sensor | APS-C |
| Bajonett | Sony E, ohne elektrische Kontakte |
| Blende | f/1,2 – f/22, Ring mit Rasten |
| Tatsächliche Transmission | ≈ T/1,6 (Messung Radojuva) |
| Blendenlamellen | 10, abgerundet |
| Optik | 6 Linsen in 5 Gruppen (Doppel-Gauß), Mehrschichtvergütung |
| Bildwinkel | 43,9° (APS-C) |
| Naheinstellgrenze | 0,28 m |
| Max. Abbildungsmaßstab | 0,17× (≈ 1 : 6) |
| Fokus | manuell, 135°, Anschlag bei Unendlich; Front dreht nicht mit |
| Filtergewinde | 46 mm |
| Abmessungen | Ø 62 × 56 mm |
| Gewicht | 218 g (Hersteller; Radojuva hat bei der Sony-E-Version 221 g gemessen) |
| Material | Metallgehäuse (Aluminium), Metallbajonett |
| Auf dem Markt seit | 30. 10. 2020 (Mark II) |
Was im Paket ist
- Objektiv 7Artisans 35 mm f/1,2 II
- Front- und Rückdeckel
- 7Artisans-Tasche – Geschenk von FILM-TECHNIKA
Quellen: offizieller 7Artisans-Shop, Lenstip, Foto Erhardt (Abmessungen), Test von Radojuva (Sony-E-Version, 2022).
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