7Artisans 60mm f2.8 Makro 2x Objektiv (Sony E)
Artikelnummer: 35726
Verwandte Produkte
Produktdetailbeschreibung
Herstellerbeispiel
60mm F2.8 Macro 2x60 mm F2.8 Macro 2xDoppelte Lebensgröße
Augen einer Springspinne, Schuppen auf einem Flügel, ein Uhrenzifferblatt: Dieses manuelle Makroobjektiv bildet sie auf dem Sensor doppelt so groß ab, wie sie wirklich sind. Übliche Makros enden beim Maßstab 1:1.
- 2:1 ab 0,17 m
- F2.8–F22 · 9 Lamellen
- 550 g · Metall
- Filtergewinde 67 mm
2 Jahre Garantie · Vollformat und APS-C · Front- und Rückdeckel im Lieferumfang
Doppelt so viel wie 1:118 × 12 mm füllen das ganze Bild
Vollformatzeichnet den ganzen Sensor 36 × 24 mm aus
Innenfokussierungdie Länge bleibt beim Fokussieren gleich
Fokusring mit 180°feines Nachfokussieren ohne Makroschlitten
14 Linsen, Metallgehäuse2 ED- und 2 hochbrechende Elemente
Eine Welt, die in zwei Zentimeter passt
So zeichnet das Objektiv laut Hersteller: dunkler Hintergrund, scharfe Härchen, glänzende Flügeldecken. Beim Maßstab 2:1 füllt eine Fläche von 18 × 12 mm das ganze Bild – jeder Millimeter des Motivs wird auf dem Sensor zu zwei.
Herstellerbeispiel
Herstellerbeispiel
Herstellerbeispiel
HerstellerbeispielAus einem Millimeter werden zwei
Maßstab 2:1 bedeutet: Ein 1 mm langes Motiv wird auf dem Sensor 2 mm groß abgebildet. Auf einem Vollformatsensor mit 36 × 24 mm deckt das ganze Bild also eine Fläche von 18 × 12 mm ab. Die meisten Makroobjektive mit Autofokus enden bei 1:1 – dasselbe Detail ist hier im Bild doppelt so lang und flächenmäßig viermal so groß.
An einer APS-C-Kamera (α6000–α6700, ZV-E10) wird das Bildfeld noch enger und das Objektiv wirkt wie 90 mm. Der Maßstab auf dem Sensor bleibt 2:1 – es ändert sich nur, wie viel Umgebung ins Bild passt.
Das Objektiv fokussiert bis unendlich, taugt also auch für Porträtdetails oder ein Produkt auf dem Tisch. Matthew Richards von Digital Camera World sieht es aber vor allem als Spezialisten für extreme Details – und genau so beschreiben wir es auch.

Fünf Zentimeter vor dem Glas
Die Naheinstellgrenze von 0,17 m wird ab Sensor gemessen, nicht ab der Front des Objektivs. Zieh 18 mm Auflagemaß des Sony E-Bajonetts und 109 mm Tubus ab, dann bleiben bei 2:1 zwischen Glas und Motiv nur etwa 4–5 cm – Matthew Richards (Digital Camera World) hat rund 5 cm gemessen. Licht von hinten wird so leicht vom Objektiv selbst abgeschattet. Wähle Maßstab und Lichtposition:
Maßstab am Ring
Woher kommt das Licht?
- Motiv ab Sensor
- 0,17 m
- Platz vor der Front
- ≈ 4,3 cm
- Bildfeld an Vollformat
- 18 × 12 mm
Das ganze Bildfeld liegt im Schatten des Objektivs. Stell das Licht vor die Front des Objektivs – über das Motiv oder seitlich.
Blick der Kamera: der dunkle Teil liegt im Schatten
Skizze im Maßstab: Objektiv Ø 70 × 109 mm, Auflagemaß Sony E 18 mm, Abstände ab Sensor laut Gravur am Tubus. Der Platz vor der Front ist berechnet (Digital Camera World hat bei 2:1 etwa 5 cm gemessen). Kamera und Lichtpositionen sind schematisch, der Schatten gilt für Licht von oben.
Was bei 2:1 hilft
Das Licht gehört vor die Frontebene des Objektivs: über das Motiv, seitlich oder ans Frontgewinde. Blitz im Blitzschuh und Lampe hinter dir leuchten erst ab etwa 0,5:1, wo 12 cm vor dem Glas frei sind. Von 2:1 auf 1:1 gewinnst du nur rund 1 cm. Und Vorsicht bei scheuen Tieren – bei 2:1 musst du wirklich sehr nah heran.
Der Maßstab steht im Metall
Auf dem Fokusring stehen nicht nur Meter. Rote Zahlen zeigen den Abbildungsmaßstab, weiße den Abstand ab Sensor in Metern und darunter in Fuß. So lässt sich Makro nach bewährter Methode fotografieren: Mit dem Ring stellst du den Maßstab ein und fokussierst, indem du die ganze Kamera vor- und zurückbewegst.
| Maßstab | 2:1 | 1,75:1 | 1,5:1 | 1:1 | 0,75:1 | 0,5:1 | 0,25:1 | ∞ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| m | 0,17 | 0,171 | 0,172 | 0,18 | 0,2 | 0,25 | 0,5 | ∞ |
| ft | 0,555 | 0,561 | 0,564 | 0,59 | 0,66 | 0,8 | 1,65 | ∞ |
Gravur am Tubus, abgeschrieben von den Produktfotos des Herstellers.
Achte auf den letzten Abschnitt: Zwischen 1,5:1 und 2:1 ändert sich der Abstand nur um 2 mm. Das Ende des Drehwegs vergrößert also vor allem und verschiebt die Schärfeebene kaum – beim größten Maßstab fokussierst du deshalb durch Bewegung.
- Innenfokussierung: Der Tubus wird beim Fokussieren nicht länger (Hersteller). Die Linsengruppen im Inneren wandern beim Fokussieren auf kurze Distanz bis knapp hinter die Frontlinse (Digital Camera World).
- Fokusring mit 180° Drehweg, geschmeidig und angenehm gedämpft – Richards kam damit ohne Makroschlitten aus.
- Blendenring mit Rastung: F2.8–F5.6 in halben Stufen, danach in ganzen bis F22. Die Rastung lässt sich nicht abschalten.
- 14 Linsen in 12 Gruppen, davon 2 ED- und 2 hochbrechende Elemente gegen Farbfehler; 9 Blendenlamellen.
- Tubus und Bajonett aus Metall, ohne elektrische Kontakte – zur Kamera geht keinerlei Information.


Wie viel Licht frisst die Vergrößerung?
Je näher du fokussierst, desto länger ist der Weg des Lichts hinter der Optik und desto weniger trifft auf jeden Punkt des Sensors. Bei Makro rechnet man deshalb mit der effektiven Blende – bei 2:1 ist sie etwa das Dreifache der Zahl am Ring. Wähle Maßstab und Blende:
Maßstab
Blende am Ring (gestrichelt = halbe Stufen)
- Effektive Blende
- ≈ f/8,4
- Weniger Licht als bei ∞
- 3,2 EV
- Zeit, ISO oder Blitzleistung
- × 9
Wo dir bei Fokus auf unendlich und Blende f/2,8 1/250 s gereicht hat, rechne jetzt mit etwa 1/30 s – oder mit entsprechend höherer ISO bzw. stärkerem Blitz.
Grobe Rechnung: effektive Blende ≈ Blende × (1 + Maßstab), für symmetrische Optik. Der tatsächliche Verlust hängt von der Konstruktion ab, der Hersteller nennt ihn nicht. Ein Objektiv ohne Kontakte meldet der Kamera keine Blende – Sony weist bei solchen Objektiven darauf hin, dass die Belichtungsmessung ungenau sein kann; prüf also das Histogramm.
Darum liebt 2:1-Makro den Blitz
Matthew Richards hat alle Beispielbilder seines Tests mit indirektem Blitz fotografiert. Der Blitz friert auch kleinste Bewegungen ein und gleicht den Lichtverlust aus; die Bildmitte war in seinem Test zwischen F4 und F11 sehr scharf. Weiter abblenden lohnt sich bei 2:1 nicht – F11 am Ring wirkt dann schon etwa wie F33.
Metall, Glas und Gravur aus der Nähe
Tipp auf die Lupe, um das Foto in voller Auflösung mit 2048 px zu öffnen.





„Liefert wirklich doppelte Vergrößerung – bei kürzester Distanz 2:1, genau wie versprochen.“
Matthew Richards, Digital Camera World, 29.09.2024 (Test an der Sony A7 II). Original: „lives up to its billing in delivering 2.0x / 2:1 macro magnification“.
Wo es Grenzen hatund womit du rechnen solltest
- Wenig Platz vor dem Glas: bei 2:1 etwa 5 cm. Scheue Tiere verscheuchst du leicht, und Licht von hinten wird vom Objektiv abgeschattet.
- Kissenförmige Verzeichnung ist für ein Makroobjektiv stärker, als Richards erwartet hätte. Ohne Kontakte korrigiert die Kamera sie nicht – bei Reproduktionen flacher Vorlagen richtest du sie im Editor von Hand.
- Kein Autofokus, keine Elektronik: Blende nur am Ring (Blendenautomatik S geht nicht), im EXIF stehen weder Objektiv noch Blende.
- Scharfe Ecken erst um F11. Die Mitte ist von F4 bis F11 sehr gut, offen gut (Messung DCW).
- Die Blende rastet, ein stufenloser Modus fehlt – für Video mit Blendenänderung in der Einstellung nicht ideal.
- Keine Gegenlichtblende im Lieferumfang, der Frontdeckel wird aufgesteckt statt eingeklipst.
- 550 g – deutlich mehr als das APS-C-Geschwistermodell 60 mm MK II (339 g).
Vier Schritte im Menü vor dem ersten Makro
Das Objektiv hat keine Kontakte, die Kamera weiß also nicht, dass es angesetzt ist. Vier Schritte, die du einmal einstellst (Menüpunkte auf Englisch, wie im englischen Sony-Menü):
- Schalte im Menü
Release w/o Lens→Enableein (Auslösen ohne Objektiv). Sonst lässt die Kamera nicht auslösen. - Bei Kameras mit Stabilisator stell
SteadyShot Adjust.aufManualund gib unterSteadyShot Focal Len.60 mm ein. - Fokussiere mit Lupe (
Focus Magnifier) – laut Richards ist sie bei Makro genauer als Focus Peaking. Leg die Lupe auf eine eigene Taste. - Kontrolliere die Belichtung am Histogramm: Sony weist bei Objektiven ohne Kontakte darauf hin, dass die Messung danebenliegen kann. Die Blende stellst du am Ring ein, Modus A oder M.
2:1 an Vollformat oder leichteres 1:1?
60mm F2.8 Macro 2x (dieses)
- Maßstab bis 2:1
- Vollformat, an APS-C wie 90 mm
- 550 g, Filtergewinde 67 mm
- 14 Linsen in 12 Gruppen, Innenfokussierung
Für Insekten, Schmuck, Münzen, Texturen und alles, was kleiner als 2 cm ist.
60 mm Macro 2x in Zahlen
| Brennweite | 60 mm |
|---|---|
| Format | Vollformat; an APS-C wie 90 mm |
| Bajonett | Sony E |
| Blende | F2.8–F22, 9 Lamellen |
| Blendenring | gerastet, bis F5.6 in halben Stufen |
| Größter Abbildungsmaßstab | 2:1 (2×) |
| Naheinstellgrenze | 0,17 m ab Sensor (etwa 5 cm vor der Front – DCW) |
| Fokussierung | manuell, innen, Drehweg 180° |
| Optik | 14 Linsen in 12 Gruppen (2× ED, 2× hochbrechend) |
| Bildwinkel | diagonal 38,4°, horizontal 32,5°, vertikal 22,2° |
| Filtergewinde | 67 mm |
| Abmessungen | Ø 70 × 109 mm |
| Gewicht | ca. 550 g |
| Material | Tubus und Bajonett aus Metall |
| Elektronik | keine – ohne Kontakte, AF und Objektiv-EXIF |
| Garantie | 2 Jahre |

Im Lieferumfang: Objektiv, Front- und Rückdeckel. Eine Gegenlichtblende ist nicht dabei.
Quellen: offizielle Seite von 7Artisans (Daten, Innenfokussierung), Digital Camera World (Test vom 29.09.2024). Maße und Gewicht nennt der Hersteller für die Version Sony E.
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
.png)