7Artisans 4 mm f/2,8 Superweitwinkel-Fisheye-Objektiv (Sony E)
Artikelnummer: 98493
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Produktdetailbeschreibung
7Artisans · Zirkular-Fisheye · Sony E · APS-C
4 mm 225°
Die ganze Welt in einem runden Fenster
Das manuelle 7Artisans 4 mm F2.8 zeichnet auf den APS-C-Sensor ein rundes Bild mit 225° Bildwinkel. Es sieht mehr als eine Halbkugel – sogar ein Stück hinter sich. Nach unten gerichtet entsteht ein kleiner Planet, zwischen Häusern ein Tunnel in den Himmel und aus einem Selfie eine lustige Karikatur mit deinen Händen am Rand.
- 225°Bildwinkel, runder Bildkreis
- F2.8–F167 Blendenlamellen
- 8,5 cmNaheinstellgrenze
- 201 gMetallgehäuse 60 × 54 mm
7Artisans-Tasche gratis · 2 Jahre Garantie · dasselbe Objektiv auch für Fuji X und Micro Four Thirds

201 g Metall, Hebel am FokusringWas ist am Ende auf dem Foto?
Ein normales Fisheye füllt das ganze Rechteck aus und biegt die Ecken. Dieses hier ist ein Zirkular-Fisheye: Es projiziert ein rundes Bild auf den Sensor, rundherum bleibt Schwarz. Der Hersteller gibt auf der Verpackung einen Bilddurchmesser von Φ 12,5 mm an – auf einen APS-C-Sensor (23,5 × 15,6 mm) passt der ganze Kreis also mit Luft oben und unten.
225° heißt: Das Objektiv schaut nicht nur nach vorn. Der Rand des Kreises liegt 22,5° hinter der Ebene der Frontlinse – deine Finger, die Stativbeine und der Himmel hinter dir landen mit im Bild. Gerade bleibt nur eine Linie, die durch die Kreismitte läuft; alles andere biegt sich zum Bogen.
Der Kreis auf deinem Sensor
Wähle Kamera und Modus. Das Rechteck ist das Bild im Maßstab, der blaue Kreis das Bild des Objektivs.
Der klassische runde Bildkreis im schwarzen Rahmen. Für Social Media einfach quadratisch zuschneiden – der Kreis passt komplett hinein.
Im 16:9-Video reicht der Kreis fast bis oben und unten, an den Seiten bleiben breite schwarze Balken. So eine Aufnahme lässt sich im Schnitt in 180°-VR umwandeln.
Auf einer Vollformat-α7 wirkt der Kreis kleiner, hat aber genauso viele Pixel wie im Crop-Modus – entscheidend ist die Pixeldichte, nicht der Modus. Den schwarzen Rand schneidest du später im Editor ab.
Der APS-C-Crop schneidet nur einen Teil des Schwarz weg: Im Sucher siehst du den Kreis größer, die Datei wird kleiner. Automatisch schaltet die Kamera ihn nicht ein – ein Objektiv ohne Kontakte meldet sich nicht. Stell APS-C/Super 35mm (bei neueren Modellen APS-C S35) von Hand auf On.
Berechnet für APS-C 23,5 × 15,6 mm / 6000 × 4000 px (α6400, ZV-E10) und Vollformat 35,9 × 23,9 mm / 7008 × 4672 px (α7 IV); APS-C-Crop ≈ 4608 × 3072 px. Der Bilddurchmesser von 12,5 mm ist die Herstellerangabe auf der Verpackung. In den Herstellerbeispielen wird der Kreisrand weich und dunkler.
Nach unten, nach oben oder auf dich?
Beim Zirkular-Fisheye entscheidet vor allem, wohin du es richtest. Drei Richtungen, drei völlig verschiedene Bilder.
Senkrecht nach unten: kleiner Planet
In der Mitte der Boden unter dir, der Horizont rollt sich zum Ring, darüber schimmert der Himmel. Genau so sieht der Drohnenblick im Herstellerbeispiel aus. 4K Shooters nennt das „tiny planet“, 7Artisans „God’s Perspective“. Mit deiner Kamera (Sony E) probierst du es am Stab oder auf einem hohen Stativ.
Senkrecht nach oben: Tunnel in den Himmel
Zwischen Häusern oder unter einem Baum schließt sich die Umgebung zum Ring, in der Mitte bleibt der Himmel. Je näher du an Wänden und Stämmen stehst, desto stärker kippen sie nach innen.
Auf dich: Selfie mit Händen
Auf Armlänge füllt das Gesicht die Mitte, am Rand des Kreises siehst du deine Hände, die Straße hinter dir und den Himmel. Für einen witzigen Vlog super, für ein schmeichelhaftes Porträt nicht – was nah an der Mitte ist, wird größer.
Du hältst waagerecht? Leg den Horizont genau durch die Kreismitte – nur dort bleibt er gerade.
Zwei Klicks, die ganze Kugel
Eine Halbkugel hat 180°. Dieses Objektiv sieht 225°, also überlappen sich zwei Rücken an Rücken gemachte Fotos an den Rändern – und aus der Überlappung lässt sich die ganze 360 × 180°-Kugel für eine virtuelle Tour oder VR zusammensetzen. Der Hersteller spricht von zwei bis drei Aufnahmen für ein komplettes Panorama. Probier aus, wie viele Aufnahmen in welche Richtung das abdecken.
Die Karte ist die abgewickelte Kugel: waagerecht 360° um dich herum, senkrecht vom Nadir bis zum Zenit. Der Kreisrand zeichnet am weichsten, deshalb lohnt sich beim Stitching mehr Überlappung (3 Fotos rundum). Reine Geometrie aus 225°, ohne Parallaxe.
- nicht abgedeckt
- 1 Foto
- Überlappung ab 2
Die ganze Kugel ist abgedeckt und die Nähte überlappen – die Stitching-Software hat genug Material.
Die Kugel ist nur auf Kante abgedeckt: Die Fotos berühren sich an der Naht nur, ohne Überlappung klappt das Stitching nicht.
Die dunklen Stellen bleiben leer – mach eine weitere Aufnahme oder richte das Objektiv anders aus.
Laowa, Meike oder 7Artisans?
Richard Wong stellt drei Zirkular-Fisheyes für Micro Four Thirds und APS-C nebeneinander: 7Artisans 4 mm F2.8 (225°), Laowa 4 mm F2.8 (210°) und Meike 3,5 mm F2.8 (220°). Das zweite Video stammt vom tschechischen Kanal Špetla Film – ein Überblick über günstige manuelle 7Artisans-Objektive, kein Test nur dieses Glases.
Video · CC▶ Video abspielenDrei Zirkular-Fisheyes: 7Artisans 4 mm, Laowa 4 mm, Meike 3,5 mm (Richard Wong)Untertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
Video · CC▶ Video abspielen7Artisans – günstige manuelle Objektive (Špetla Film)Untertitel in deiner Sprache: CC → Einstellungen → Untertitel → Automatisch übersetzen.
„Exzellente Schärfe in der Mitte, durchschnittliche Ränder.“
SonyAlphaBlog über das 7Artisans 4 mm F2.8, im Original „excellent center sharpness but average border quality“
Was ihm gelingt
- Scharfe Kreismitte – das Hauptmotiv gehört in die Mitte (SonyAlphaBlog).
- Metallgehäuse und gute Farbwiedergabe (SonyAlphaBlog, Hersteller).
- Das Fisheye-Design soll laut Hersteller Streulicht und Geisterbilder reduzieren.
- 201 g: leicht genug für den Gimbal und die Jackentasche.
Womit du rechnen musst
- Der Kreisrand ist weicher und wird dunkler.
- Kein Filtergewinde: Die Frontlinse wölbt sich als Kuppel vor und gehört unter den Deckel.
- Die Sonne ist fast immer im Bild. Der Hersteller warnt: Schau nie durch das Objektiv direkt in die Sonne, das kann die Augen schädigen.
- Um den Kreis herum ist immer Schwarz. Ein Bild übers ganze Rechteck liefert ein diagonales Fisheye (7,5 mm weiter unten).
- Manueller Fokus und Blende ohne Kontakte – die EXIF-Daten enthalten weder Blende noch Brennweite.
- Oft bist du selbst im Bild: 22,5° hinter der Linsenebene zeigen mehr, als du denkst.
Fünf Schritte zum ersten Kreis
- Auslösen ohne Objektiv erlaubenDas Objektiv hat keine elektrischen Kontakte, die Sony erkennt es also nicht. Aktiviere im Menü Release w/o Lens (Auslösen ohne Objektiv) – so schreibt es auch der Hersteller vor. Sonst löst die Kamera nicht aus.
- Blende am Ring einstellenF2.8 bis F16 direkt am Objektiv. Die Kamera kennt die Blende nicht, misst die Belichtung aber durchs Objektiv – im Modus A oder mit Auto-ISO rechnet sie die Zeit selbst aus.
- Einmal fokussieren, fertigBei 4 mm ist die Schärfentiefe riesig. Bei F5,6 liegt die hyperfokale Distanz bei etwa 15 cm: Dreh den Ring zwischen die Marken 0,11 und 0,2 m, und praktisch alles von der Naheinstellgrenze bis unendlich ist scharf. Bei F2.8 fokussierst du auf etwa 0,3 m – scharf ab rund 15 cm. (Berechnet für APS-C, c = 0,02 mm.)
- Bei Vollformat: Crop überlegenAn der α7 kannst du APS-C/Super 35mm einschalten – dann siehst du den Kreis im Sucher größer. Mehr Pixel im Kreis bringt das nicht (siehe oben).
- Objektiv notierenDie EXIF-Daten enthalten weder Brennweite noch Blende. Wer nach Metadaten sortiert, trägt die 4 mm von Hand nach.
201 Gramm Metall und Glas
Das Gehäuse ist komplett aus Metall und verschwindet in der Hand: 60 mm Durchmesser, 54 mm Länge. Am Fokusring sitzt ein Hebel, du fokussierst also mit einem Finger. Innen arbeiten 10 Linsen in 8 Gruppen und eine Blende mit 7 Lamellen. Die Frontlinse wölbt sich als Kuppel vor – deshalb liegt ein tiefer Deckel bei, und ein Filter lässt sich nicht aufschrauben.
Anderes Bajonett oder Bild übers ganze Format?
7Artisans 7,5 mm F2,8 MK II (Sony E)
Diagonales Fisheye mit 190° für Sony E APS-C. Das Bild füllt das ganze Rechteck ohne schwarzen Kreis (Shutterbug) – ideal, wenn du den Fisheye-Look willst, aber kein rundes Fenster.
7,5 mm ansehenWeitere manuelle 7Artisans für Sony E
4 mm F2.8 in Zahlen
| Brennweite | 4 mm (≈ 6 mm KB-Äquivalent an APS-C) |
|---|---|
| Typ | Zirkular-Fisheye für APS-C |
| Bildwinkel | 225° |
| Bilddurchmesser | Φ 12,5 mm (Angabe auf der Verpackung) |
| Blende | F2.8–F16, 7 Lamellen, Ring am Objektiv |
| Optik | 10 Linsen in 8 Gruppen |
| Naheinstellgrenze | 0,085 m |
| Fokus | manuell, Hebel am Ring |
| Filter | nicht möglich – gewölbte Frontlinse |
| Bajonett | Sony E (Auflagemaß 18 mm) |
| Kontakte | keine – keine Datenübertragung zur Kamera |
| Abmessungen | Ø 60 × 54 mm |
| Gewicht | 201 g (E-Version, ohne Deckel) |
| Material | Metall |
| Garantie | 2 Jahre |
Schachtel, Deckel und Tasche dazu
- Objektiv 7Artisans 4 mm F2.8 (Sony E)
- tiefer Frontdeckel für die gewölbte Linse
- Rückdeckel
- Anleitung
Gratis von uns: 7Artisans-Objektivtasche
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